Neuer Artikel über Starkregenereignisse veröffentlicht

05.01.2022

Im Januar 2022 ist in der Zeitschrift "Standort" ein neuer Artikel online erschienen, in dem Starkegenereignisse und ihre Auswirkungen auf das Einsatzgeschehen der Feuerwehr am Fallbeispiel Wuppertal untersucht wurden.

 

Starkregen ist schwer vorhersagbar und geht deshalb oft mit schwerwiegenden Folgen in den Siedlungsräumen einher. Die Bewältigung von Schadenslagen erfolgt durch die Feuerwehr als eine der tätigen Organisationen im Bevölkerungsschutz, die bei solchen Ereignissen einer großen Einsatzbelastung ausgesetzt ist. Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Auswirkungen Starkregenereignisse auf das Einsatzgeschehen der Feuerwehr Wuppertal haben und welche meteorologischen und nichtmeteorologischen Einflussfaktoren sich auf dieses auswirken. Dies wurde anhand von kartografischen Raum- und einfachen Korrelationsanalysen sowie 2 Befragungen für das Fallstudiengebiet untersucht. Es konnte ein Zusammenhang zu Versiegelungsgrad, Bevölkerungszahl und Topografie gefunden werden. Zu meteorologischen Faktoren wie Niederschlagshöhe konnte kein eindeutiger Zusammenhang identifiziert werden. Die Ergebnisse deuten auf ein Zusammenwirken unterschiedlicher Einflussfaktoren hin. Dies soll zum Anlass genommen werden, den Einfluss relevanter Faktoren weiterführend zu untersuchen sowie die gewonnenen Erkenntnisse in den praktischen Umgang mit der Starkregenthematik zu integrieren.

  Wuppertaler Schwebebahn über dem Fluss Wupper Urheberrecht: © Udo Stärkelings - Pixabay